Mag.a Sarah Pichlkastner, MA

Telefon + eMail

Curriculum vitae

seit August 2016 Projektmitarbeiterin am IMAREAL, Projekt „Brotkrumen für die Armen? Ungleichheit im Spiegel institutionalisierter Nahrungsversorgung für Arme in Spätmittelalter und früher Neuzeit“

seit Oktober 2013 Projektmitarbeiterin am Institut für Österreichische Geschichtsforschung, FWF-Projekt „Personal, Insassen und Organisationsform des Wiener Bürgerspitals in der Frühen Neuzeit“

seit 2011 Doktoratsstudium der Philosophie (Dissertationsgebiet: Geschichte) an der Universität Wien

2009–2011 Masterstudium „Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft“ an der Universität Wien

2004–2009 Diplomstudium Geschichte an der Universität Wien

 

Forschungsschwerpunkte

Armutsgeschichte der Frühen Neuzeit

Spitalgeschichte der Frühen Neuzeit


Publikationen

Selbständige Publikationen und Herausgeberschaft

  • Das Wiener Stadtzeichnerbuch 1678–1685. Ein Bettlerverzeichnis aus einer frühneuzeitlichen Stadt (Quelleneditionen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 12), Wien–Köln–Weimar 2014.
  • Gem. mit István Fazekas, Martin Scheutz, Csaba Szabó, Thomas Winkelbauer, Frühneuzeitforschung in der Habsburgermonarchie. Adel und Wiener Hof – Konfessionalisierung – Siebenbürgen (Publikationen der ungarischen Geschichtsforschung in Wien 7), Wien 2013.

Beiträge in Sammelbänden und Zeitschriften

 

  • Personal, Insassen und innere Organisation des Wiener Bürgerspitals in der Frühen Neuzeit – ein FWF-Projekt am Institut für Österreichische Geschichtsforschung (Universität Wien), 2013–2017. In: Virus – Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin 15 (2016), 173–182.
  • Gemeinsam mit Ingrid Matschinegg, Zwischen gesicherter Nahrung und gar zu klain gemachten knedeln: Die Ernährungssituation in Fürsorgeeinrichtungen im (Erz-)Herzogtum Österreich unter der Enns vom 14. bis zum 17. Jahrhundert - eine Projektskizze. In: Medium Aevum Quotidianum 73 (2016), 56 – 87.
  • Insassen, Personal und Organisationsform des Wiener Bürgerspitals in der Frühen Neuzeit. Eine Projektskizze. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 123 (2015), 117–132.
  • Gekennzeichnete Armut. Die Wiener Bettelzeichen („Stadtzeichen“) als Mittel der Beschränkung der Bettelerlaubnis auf „Würdige“ (15. bis 17. Jahrhundert). In: Pro Civitate Austriae NF 18 (2013), 29–44.
  • Das Ende der Wiener StadtzeichnerInnen. Die Einführung des generellen Bettelverbotes sowie der Beginn des Großarmenhauses 1692/93. In: István Fazekas, Martin Scheutz, Csaba Szabó, Thomas Winklebauer (Hg.) unter Mitarbeit von Sarah Pichlkastner, Frühneuzeitforschung in der Habsburgermonarchie. Adel und Wiener Hof – Konfessionalisierung – Siebenbürgen (Publikationen der ungarischen Geschichtsforschung in Wien 7), Wien 2013, 451–471.
  • Zwischen Sitzenbleiben und Herumlaufen. Die erlaubten Wiener BettlerInnen mit Bettelzeichen und die ihnen zugewiesenen Bettelplätze in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In: Gerhard Ammerer, Gerhard Fritz (Hg.), Die Gesellschaft der Nichtsesshaften. Zur Lebenswelt vagierender Schichten vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Beiträge der Tagung vom 29. und 30. September 2011 im Kriminalmuseum Rothenburg ob der Tauber, Affalterbach 2013, 75–92.
  • Die Stadtzeichnerin Christina Haimblin um 1670. Eine Bettlerin aus den Wiener Stadtzeichnerbüchern. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 119 (2011), 155–167.
  • „ze petln und almosen ze nemen“ – Ein Querschnitt durch die Geschichte des Bettel(n)s in Wien. In: Juridikum. Zeitschrift für Kritik – Recht – Gesellschaft 1 (2011), 71–84 (ebenfalls erschienen in: Ferdinand Koller [Hg.], Betteln in Wien. Fakten und Analysen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen , Wien 2012, 3–20).

Rezensionen

  • Vivienne Richmond, Clothing the Poor in Nineteenth-Century England, Cambridge 2013. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 124 (2016), 558f. [im Druck].
  • Michaela Maurer, Bernhard Schneider (Hg.), Konfessionen in den west- und mitteleuropäischen Sozialsystemen im langen 19. Jahrhundert. Ein „edler Wettkampf der Barmherzigkeit“? (Religion – Kultur – Gesellschaft. Studien zur Kultur- und Sozialgeschichte des Christentums in Neuzeit und Moderne 1), Berlin 2013. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 124 (2016), 256f.
  • Anne M. Scott (Hg.), Experiences of Poverty in Late Medieval and Early Modern France, Farnham–Burlington 2012. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 123 (2015), 572f.

  • Stefan Jäggi, Arm sein in Luzern. Untersuchungen und Quellen zum Luzerner Armen- und Fürsorgewesen 1590–1593. (Luzerner Historische Veröffentlichungen 43), Basel 2012. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 122 (2014), 437–439.
  • Alexander Wagner, „Gleicherweiß als wasser das feuer, also verlösche almuse die sünd“. Frühneuzeitliche Fürsorge- und Bettelgesetzgebung der geistlichen Kurfürstentümer Köln und Trier (Schriften zur Rechtsgeschichte 153), Berlin 2011. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 121 (2013), 506–508.
  • Helmut Bräuer, Kinderbettel und Bettelkinder Mitteleuropas zwischen 1500 und 1800. Beobachtungen – Thesen – Anregungen, Leipzig 2010. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 120 (2012), 458–460.

  • Otto Ulbricht, Mikrogeschichte. Menschen und Konflikte in der Frühen Neuzeit, Frankfurt/Main 2009. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 119 (2011), 445f.