Öffentlicher Abendvortrag: Prof.in Dr.in Susanne Wittekind (Universität Köln): Kristall, Kokosnuss und Koralle. Inszenierung natürlicher Materialien durch mittelalterliche Goldschmiedekunst
Montag, 2.3.2026, 18:30 | Haus der Regionen, Steiner Donaulände 56, Krems an der Donau
Grußworte: Mag. Peter Molnar, Bürgermeister der Stadt Krems | Mag.a Elisabeth Kreuzhuber, MBA, Gemeinderätin, Kulturbeauftragte der Stadt Krems | Ap. Prof.in Dr.in Elisabeth Gruber, Geschäftsführerin IMAREAL
Der Einsatz verschiedener Materialien ist in der Goldschmiedekunst des Mittelalters üblich. So werden Gold- und Silberschmiedearbeiten durch die Anbringung von Perlen, Edelsteinen oder Emails bereichert. Goldschmiedearbeiten dienen aber auch als rahmende Einfassung von Objekten aus anderen Materialien (z.B. Elfenbein, Bergkristall oder Kokosnuss). Im öffentlichen Abendvortrag zeigt die Kunsthistorikerin Susanne Wittekind (Universität Köln), wie diese Materialunterschiede inszeniert wurden. Die Goldschmiedearbeit bildet hier einen Kontrast zu den Naturobjekten, die sie rahmt bzw. fasst und durch Stützen erhöht. Das Naturobjekt wird so ins Zentrum gerückt, ausgestellt.
Um Anmeldung unter sekretariat.imareal@plus.ac.at wird gebeten.
Der öffentliche Abendvortrag findet im Rahmen der interdisziplinären Tagung „When Materials Meet. Intermaterialität in Mittelalter und früher Neuzeit“ des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (IMAREAL) in Krems statt.

