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Isabella Nicka

Mag.a Dr.in Isabella Nicka

Körnermarkt 13
3500 Krems an der Donau
+ 43 662-8044-4981 [1]
isabella.nicka@sbg.ac.at [2]

derzeit karenziert; bei Fragen zu REALonline [3] wenden Sie sich bitte an Miriam Landkammer [4]

Isabella Nicka

Ich bin Kunsthistorikerin mit einem Schwerpunkt im Bereich der digitalen Kunstgeschichte. Mich interessiert, wie digitale Methoden und Technologien die kunsthistorische Forschung transformieren und welche neuen Fragestellungen mit ihrer Hilfe generiert werden können.

In meinen Forschungen stehen dargestellte Objekte auf visuellen Medien des Spätmittelalters im Mittelpunkt. Ich untersuche, welche Funktionen sie in den Motiv-Netzwerken von Bildern einnehmen und wie sie Anteil an der Etablierung und Vermittlung von Narrativen haben. Dabei dienen Graphendatenbanken und ‑visualisierungen sowie Semantic Web-Technologien dazu, anhand systematischer Vergleiche von Bildelementen Muster und Besonderheiten im Datenmaterial zu erkennen und deren Kausalitäten in weiterer Folge zu ergründen. Ein zentraler Ausgangspunkt für meine Analysen ist die BiIddatenbank REALonline [3], deren Weiterentwicklung und Bearbeitung einen wichtigen Teil meiner Arbeit darstellt.

Ausbildung [5]

2008 – 2017
Doktoratsstudium Kunstgeschichte, Universität Wien

2000 – 2007
Diplomstudium Kunstgeschichte, Universität Wien

1999 – 2000
Diplomstudium Kunstgeschichte | Theater, Film- und Medienwissenschaften, Universität Wien

Berufliche Tätigkeit [6]

seit 27. April 2020 karenziert

seit September 2007
wissenschaftliche Mitarbeiterin am IMAREAL, Krems an der Donau

2000 ­– 2004
projektorientierte Mitarbeiterin, Museum für Angewandte Kunst, Wien

Funktionen [7]

2016 – 2018
Mitorganisatorin des Nachwuchsnetzwerks am Interdisziplinären Zentrum für Mittelalter und Frühe Neuzeit (IZMF) der Universität Salzburg

Projekte [8]

Bilddatenbank REALonline
Bilder mit Graphen erschließen
REALonline
Die Bilddatenbank REALonline bildet die Grundlage für die Erforschung von historischen Bildern mit digitalen Methoden und macht deren Inhalte für alle zugänglich.
Möbel auf mittelalterlichen Bildern
Prozessierte Objekte
In diesem Projekt werden die Funktionen der dargestellten Möbel in den visuellen Medien des Mittelalters untersucht.
Ontology of Narratives of the Middle Ages
ONAMA
Das Projekt ONAMA hat zum Ziel, einen systematischen Vergleich der Strukturen und Bausteine von vielen Narrativen in der Literatur und in Bildern des Mittelalters zu ermöglichen.

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Publikationen

* peer reviewed

Einzelbeiträge

Publikation
* Isabella Nicka, Peter Hinkelmanns, Miriam Landkammer, Manuel Schwembacher und Katharina Zeppezauer-Wachauer, Erzählerische Spielräume. Medienübergreifende Erforschung von Narrativen im Mittelalter mit ONAMA, in: Christof Schöch (Hg.), DHd2020 Spielräume. Digital Humanities zwischen Modellierung und Interpretation, Konferenzabstracts, Paderborn 2.–6. März 2020, S. 131–135. Online verfügbar: https://doi.org/10.5281/zenodo.3666690 [16]
Isabella Nicka, Object Links in/zu Bildern mit REALonline analysieren, in: Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (Hg.), Object Links – Dinge in Beziehung (formate – Forschungen zur Materiellen Kultur 1), Wien 2019, S. 95–126.
* Ingrid Matschinegg, Isabella Nicka, Clemens Hafner, Martin Stettner und Stefan Zedlacher, Daten neu verknoten. Die Verwendung einer Graphdatenbank für die Bilddatenbank REALonline. in: DARIAH-DE Working Papers Nr. 31. Hrsg. von Mirjam Blümm, Thomas Kollatz, Stefan Schmunk und Christof Schöch; mitherausgegeben von Andreas Kuczera. Göttingen: DARIAH-DE, 2019, S. 1–36. online [17].
Isabella Nicka, Der Blick auf die Dinge: Zur Rolle von Ausstellungen und Digital Humanities für das IMAREAL. Ein Gespräch mit Elisabeth Vavra, in: MEMO 5 (2019): Perspektiven auf Materielle Kultur, https://memo.imareal.sbg.ac.at/wsarticle/memo/2019-nicka-interview-der-blick-auf-die-dinge [18]
* Ingrid Matschinegg, Isabella Nicka, REALonline Enhanced. Die neuen Funktionalitäten und Features der Forschungsbilddatenbank des IMAREAL, in: MEMO. Medieval and Early Modern Material Culture Online 2, 2018. doi: 10.25536/20180202. [19]
* Ingrid Matschinegg, Isabella Nicka, Datenmodellierung und -visualisierung mit Graphdatenbanken. Konzepte und Erfahrungen anlässlich des Relaunches der Bilddatenbank REALonline, in: DHd2017 Bern. Digitale Nachhaltigkeit Konferenzabstracts 13.-18. Feb. 2017, S. 111–114. online verfügbar: http://www.dhd2017.ch [20]
Isabella Nicka, REALonline–Explore and Find Out. Wohin führt das ‚Digitale‘ die Kunstgeschichte? in: Newest Art History. Wohin geht die jüngste Kunstgeschichte? Tagungsband zur 18. Tagung des Verbandes österreichischer Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker. Herausgegeben vom Verband österreichischer Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker (VöKK). Wien, Online-Publikation 2017 [21], S. 223–235.
Isabella Nicka, What is a Peacock Doing in a Medieval City? Analysing Visual Representations of Animals in Urban Space in the Late Middle Ages, in: Alice M. Choyke and Gerhard Jaritz (Ed.), Animaltown. Beasts in Medieval Urban Space. (BAR International Series 2858), Oxford 2017, S. 161–178.
* Isabella Nicka, Interfaces. Berührungszonen von Transzendenz und Immanenz im spätmittelalterlichen Sakralraum, in: Marion Meyer, Deborah Klimburg-Salter (Hg.), Visualisierungen von Kult. Wien–Köln–Weimar 2014, S. 260–293, Abb. auf S. 438-444. online: https://doi.org/10.7767/boehlau.9783205793052.260
Isabella Nicka, Tagungsbericht in AHF-Information über den Internationalen Kongress des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (Zentrum Mittelalterforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften), Krems an der Donau, 10. bis 12. Oktober 2011.
Isabella Nicka, Von Tieren und Menschen. Ein vielschichtiges Beziehungsgeflecht im Lichte der visuellen Medien im Spätmittelalter, in: Historische Sozialkunde 41 (Heft 4, 2011), S. 11–17.
Isabella Nicka, ‚Möbel‘ als Analysekategorie der mittelalterlichen Bildwelt. Strukturierendes und funktionalisiertes Interieur in konfigurierten Innenraumdarstellungen, in: Medium Aevum Quotidianum, Bd. 60 (2010), S. 17–35, online [22].
Isabella Nicka, Raum für Heilige und Heilsgeschehen. Fragen zu Bild-Settings des Passionsaltars der heutigen Pfarrkirche in Pöggstall (Niederösterreich), in: Medium Aevum Quotidianum, Bd. 61 (2010), S. 84–100, online [23].
Isabella Nicka, Christina Schmid, Tagungsbericht in HSozKult über den Internationalen Kongress des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (Zentrum Mittelalterforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften), Krems an der Donau, 22. bis 24. März 2010.
Isabella Nicka, Warumb malet man in also alt? Darstellungen alter Menschen auf Bildwerken vor 1500 und ihre Funktion. Historische Sozialkunde. 38 (Heft 4, 2008), S. 28–36.
Isabella Nicka, Even the Question of Materials is a secondary one …’. Eine Abschrift des Manuskripts Practical Art in Metals and Hard Materials im Wiener MAK, in: Rainald Franz und Andreas Nierhaus (Hg.), Gottfried Semper und Wien. Die Wirkung des Architekten auf "Wissenschaft, Industrie und Kunst", Wien 2007, S. 51–57.
Isabella Nicka, Kathrin Pokorny-Nagel, Preliminary Remarks, in: Peter Noever (Hg.), Gottfried Semper. The Ideal Museum. Practical Art in Metals and Hard Materials, Wien 2007, 21f.

Monografien

Publikation
* Isabella Nicka, Prozessierte Objekte? Dargestellte Möbel in den visuellen Medien des Mittelalters. Dissertation, Universität Wien, 2017.
Isabella Nicka, The first Elements of Human Industry'. Eine Abschrift von Gottfried Sempers Manuskript Practical Art in Metals and Hard Materials im MAK Wien, Phil. Diplomarbeit, Wien 2007.

Herausgeberschaft

Publikation
Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (Hg.), Object Links – Dinge in Beziehung (formate – Forschungen zur Materiellen Kultur 1), Wien 2019.

Rezensionen

Publikation
Isabella Nicka, Rezension zu: Lutz Philipp Günther, Die bildhafte Repräsentation deutscher Städte. Von den Chroniken der frühen Neuzeit zu den Websites der Gegenwart. Köln–Weimar–Wien 2009, in: Medium Aevum Quotidianum 59 (2009), S. 51–54.

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