Ingrid Matschinegg
Geschichte
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AdressKörnermarkt 13, 3500 Krems an der Donau
Ich bin Historikerin mit einem Faible für lange Listen, auf denen Personen, Tiere, Objekte und andere seriell erfasste Sachverhalte verzeichnet sind, die ich mithilfe von Computeranwendungen ins Digitale transferiere, um neue Erkenntnisse daraus zu gewinnen. In meiner wissenschaftlichen Arbeit am IMAREAL bin ich unter anderem den Methoden der Digital Humanities sehr verbunden. Die intensive Kommunikation mit SoftwareentwicklerInnen und InformatikerInnen trägt zur permanenten Erweiterung meiner Zugänge bei.
Ich beschäftige mich mit den Beziehungen zwischen Menschen und Dingen, mit Migration und kulturellen Austauschprozessen wie auch mit dem gesellschaftlichen Umgang mit Tieren im 15. und 16. Jahrhundert. Weiters interessieren mich die Potenziale von computergestützter Informationsverarbeitung in Forschung und Lehre sowie die gesellschaftlichen Veränderungen, die das Internet und die Digitalisierung mit sich bringen.
Seit 2023 Projektleiterin und -mitarbeiterin in zwei Forschungsprojekten am Institut für Realienkunde.
2001–2023 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Senior Scientist) am Institut für Realienkunde [bis
2012 Österreichische Akademie der Wissenschaften / seit 2012 Universität
Salzburg].
1991–2001 Freiberufliche Projektarbeit in geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten.
1990–1991 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig-Boltzmann-Institut für Historische Sozialwissenschaften (Salzburg/Wien).
1981–1988 Diplomstudium der Geschichte und
Germanistik an der Universität Graz, anschließend Doktoratsstudium
(Promotion 1999).
1985–1988 Migration im Spätmittelalter. Finanzierung: Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF- P5525),
1991–1998 Sozialgeschichte des Universitätsbesuchs im Spätmittelalter. Finanzierung: FWF und Österreichische Nationalbank.
1998–2000 Österreichische Historikerkommission zur Erforschung von Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich. Finanzierung: Parlament der Republik Österreich / Österreichische Bundesregierung.
Seit 2005 Mitarbeit am Forschungsnetzwerk „Medieval Animal Data-Network (MAD)“ am Department of Medieval Studies der Central European University (CEU) Budapest/Wien.
2016–2018 Brotkrumen für die Armen? Teilprojekt des Forschungsverbundes „Nahrung und Ungleichheit“, durchgeführt vom Forschungsnetzwerk Interdisziplinäre Regionalstudien (first). Finanzierung: Land Niederösterreich.
2020–2021 Digitale Werkzeuge für historische Inventare. Finanziell gefördert durch CLARIAH-AT
1995–2013 Lehrbeauftragte am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien.
Seit 2013 Lehrtätigkeit am Fachbereich Geschichte und am Interdisziplinären Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit (IZMF) der Universität Salzburg.
Wintersemester 2020/2021
KO Methodische Grundlagen der Geschichtswissenschaft (Neue Medien und Arbeitstechniken)
SE Wallfahrt und Pilgerwesen im Mittelalter und in der Neuzeit (gemeinsam mit Thomas Kühtreiber)
Sommersemester 2021
Wintersemester 2021/22
KO Methodische Grundlagen der Geschichtswissenschaft (Neue Medien und Arbeitstechniken)
Sommersemester 2022
Hohensalzburg digital. Historische Daten zur materiellen Raumausstattung und -nutzung erschließen und verlinken (2022-2025). Ein Local Time Machine Projekt , finanziell gefördert vom Land Salzburg.
Inventaria. The Making of Inventories as Social Practice – Deciphering the Semantic Worlds of Castle Inventories in the Historical Tyrol, finanziell gefördert vom FWF

