Am Beginn des 14. Jahrhunderts ließ der Abt des Benediktinerstiftes Göttweig die zu diesem Zeitpunkt wohl erst kürzlich neu ausgebaute Kapelle im klösterlichen Stadthof in Krems-Stein mit Wandmalereien ausgestalten. Die vollflächige Gesamtausstattung, deren Motivbestand sich glücklicherweise annähernd vollständig – wenn auch teilweise nur in der Vorzeichnung – erhalten hat, erstreckt sich über drei Räume: den Vorraum, den eigentlichen Hauptraum der Kapelle und einen weiteren Nebenraum, der vom Chor aus betreten werden kann (Oratorium?).
Die bis heute erhaltenen Bronzetüren des 11.-12. Jahrhunderts sind der einzige Komplex monumentaler Bronzen aus dem europäischen Mittelalter, der vollständig erhalten geblieben ist. Die Türen wurden aus verschiedenen Kupferlegierungen im Wachsausschmelzverfahren hergestellt. Einige Türen weisen Einlegearbeiten aus verschiedenen Materialien auf, die eine farbige Darstellung verschiedener biblischer Szenen oder Heiliger ermöglichten.
Die bis heute erhaltenen Bronzetüren des 11.-12. Jahrhunderts sind der einzige Komplex monumentaler Bronzen aus dem europäischen Mittelalter, der vollständig erhalten geblieben ist. Die Türen wurden aus verschiedenen Kupferlegierungen im Wachsausschmelzverfahren hergestellt. Einige Türen weisen Einlegearbeiten aus verschiedenen Materialien auf, die eine farbige Darstellung verschiedener biblischer Szenen oder Heiliger ermöglichten.
Das neue Themenheft (2025/1) der Zeitschrift des Mediävistikverbands Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung widmet sich dem Zusammenspiel von digitalen Methoden und mediävistischer Forschung – mit aktiver Beteiligung aus Krems: Zwei Beiträge im Band stammen aus Projekten, die am IMAREAL angesiedelt sind und in interdisziplinären Konstellationen erarbeitet wurden. Mitgewirkt haben Isabella Nicka, Miriam Landkammer, Peter Färberböck und Elisabeth Gruber.
Bei einem internationalen Workshop in Krems/Stein am 24. März 2025 lud das IMAREAL Expert*innen im Bereich von Linked Open Data zur Diskussion ein. Im Zentrum stand die Frage, wie Datenbestände zu historischen Quellen in unterschiedlichen Medien für übergreifende Fragen verknüpft und damit unterschiedliche Wissensdomänen für ein umfassenderes Reasoning zusammengeschlossen werden können.