Der ORF berichtete in einem Videobeitrag am 15. Juni 2025 in der Sendung Orientierung über die Sonderausstellung „Wie im Himmel, so auf Erden – Wie auf Erden, so im Himmel?“ im museumkrems.
2024 fanden am Pfarrplatz in Krems an der Donau im Zuge der von Kanal- und Kabelleitungserneuerungen durch die Fa. ASINOE GmbH archäologische Untersuchungen statt. Dabei konnten über 300 Bestattungen des ehemaligen Kremser Pfarrfriedhofs dokumentiert und geborgen werden. Vereinzelt wurden bei den Bestatteten auch Beigaben aufgefunden. Als besonderer Glücksfall erwies sich der Fund eines Anhängers mit einem quadratischen Rahmen aus Buntmetall (Messing?), der an der Vorderseite eine – heute zerbrochene – Glasscheibe aufweist. Hinter dieser ist eine kleine gedruckte Grafik in Form einer sogenannten Pietà zu erkennen: In einem Medaillonbild liegt der Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Christus im Schoß seiner Mutter Maria.
Am 15. März fand die feierliche Eröffnung der vom IMAREAL mitkuratierten Sonderausstellung im museumkrems statt: „Wie im Himmel, so auf Erden. Wie auf Erden, so im Himmel?“ Es kamen zahlreiche Gäste, um sich mit den vielfältigen Facetten religiöser Rituale und Kunst auseinanderzusetzen.
Gemeinsam mit Martin Knoll (Europäische Regionalgeschichte, Universität Salzburg) haben Thomas Kühtreiber und Sabine Miesgang (IMAREAL, first-FV Regionalitäten) eine Ringvorlesung gestaltet, die im Sommersemester 2025 donnerstags von 17:15 bis 18:45 Uhr im HS 380 (Erika Weinzierl) an der Universität Salzburg stattfindet. Die eingeladenen Vortragenden werden „Regionen“ und „Regionalität“ dabei im Kontext von Medialität und sozialem Handeln in den Blick nehmen.
Die Datenbank Wachauer Kl...
Stoffkreisläufe gelten a...
Die neue Ausgabe des Online Journals Medieval and Early Modern Material Culture Online ist online. Die Ausgabe 10 widmet sich dem Thema Material aspektivieren.
Das IMAREAL als Gastgeber...
Seit März 2021 wird am Institut für Realienkunde in Krems an der Donau an einem Projekt gearbeitet, das sich mit der Erfassung historischer Klosterhöfe in der Wachau als zentrale Knotenpunkte der kulturellen und gesellschaftlichen Vernetzung in der Region beschäftigt. Basierend auf Archiv- und Literaturrecherche wurden für die Wachau 142 Wirtschaftshöfe erfasst, die sich bis zum 19. Jahrhundert im Besitz auswärtiger Klöster befunden haben.











