Das neue Themenheft (2025/1) der Zeitschrift des Mediävistikverbands Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung widmet sich dem Zusammenspiel von digitalen Methoden und mediävistischer Forschung – mit aktiver Beteiligung aus Krems: Zwei Beiträge im Band stammen aus Projekten, die am IMAREAL angesiedelt sind und in interdisziplinären Konstellationen erarbeitet wurden. Mitgewirkt haben Isabella Nicka, Miriam Landkammer, Peter Färberböck und Elisabeth Gruber.
Seit März 2021 wird am Institut für Realienkunde in Krems an der Donau an einem Projekt gearbeitet, das sich mit der Erfassung historischer Klosterhöfe in der Wachau als zentrale Knotenpunkte der kulturellen und gesellschaftlichen Vernetzung in der Region beschäftigt. Basierend auf Archiv- und Literaturrecherche wurden für die Wachau 142 Wirtschaftshöfe erfasst, die sich bis zum 19. Jahrhundert im Besitz auswärtiger Klöster befunden haben.
In einem Fernsehspot werden die Herkulesaufgaben gezeigt, mit denen sich ein Babyelefant in Zeiten einer Pandemie herumschlagen muss – mit aller Kraft schiebt der Kleine im Plüschkostüm die Erwachsenen auseinander, um auf den nötigen Abstand zwischen Menschen hinzuweisen. Ganz anders dagegen die Tätigkeit unseres Protagonisten einer Miniatur aus dem Codex 2773 der österreichischen Nationalbibliothek: Der Greis links im Bild versucht hier, eine junge Frau näher zu dem neben ihr sitzenden jungen Mann zu schieben.