Am Beginn des 14. Jahrhunderts ließ der Abt des Benediktinerstiftes Göttweig die zu diesem Zeitpunkt wohl erst kürzlich neu ausgebaute Kapelle im klösterlichen Stadthof in Krems-Stein mit Wandmalereien ausgestalten. Die vollflächige Gesamtausstattung, deren Motivbestand sich glücklicherweise annähernd vollständig – wenn auch teilweise nur in der Vorzeichnung – erhalten hat, erstreckt sich über drei Räume: den Vorraum, den eigentlichen Hauptraum der Kapelle und einen weiteren Nebenraum, der vom Chor aus betreten werden kann (Oratorium?).






